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Feuchte

Zur Vermeidung von Schimmel- und Feuchteschäden muss die Gebäude- und Raumsituation gesamthaft bewertet werden. Dazu gehören u.a. neben der Bewertung des Feuchteeintrags z.B. die Ermittlung von Wärmebrücken oder die Prüfung der Einbauten im Gebäude.

 

Wir bieten dazu folgende Leistungen an:

  • Bewertung der Bauteile / Aufbauten hinsichtlich DIN 4108-3 (Feuchteschutzberechnung, Glaserverfahren)
  • Instationäre hygrothermische Simulationen (WUFI)
  • Bewertung / Beratung hinsichtlich Bauteilanforderungen
  • Feuchtigkeitsmessungen
  • Präventionsberatung
  • Sachverständigengutachten


Projekt Gründach

Aktuelles Projekt (flachgeneigtes Gründach):

Für ein geplantes flach geneigtes Gründach mit Holztragwerk und Zwischensparren-dämmung sollte ein feuchtetechnischer Nachweis bzgl. „Machbarkeit“ der Konstruktion erbracht werden (siehe Prinzipskizze):

 

 

 

 

 

Die DIN 4108 stuft diese Dachkonstruktion in die nachweispflichtigen Dächer ein.

Interessant:

Berechnungen nach DIN 4108-3 (Glaser Verfahren) sind für diese Konstruktionen nicht zulässig; stattdessen ist hier eine Berechnung nach DIN EN 15026 notwendig, die den instationären hygrothermischen Feuchtetransport berechnet.

Warum das einfache Glaser-Verfahren hier nicht geeignet ist, zeigt folgende Auflistung der Randbedingungen des Glaser-Verfahrens:

 

-        

  •      nur stationäre Bedingungen
  •     es werden nur 2 Perioden betrachtet
  •       keine Berücksichtigung von veränderlichen Wärmeleitfähigkeiten z.B. bei Feuchteeinwirkung
  •       keine Berücksichtigung von Konvektion
  •       keine Berücksichtigung der Baufeuchte
  •       keine Kopplung zwischen Wärme- und Feuchtetransport
  •       keine Feuchtespeicherung
  •       kein Flüssigtransport
  •     nur stationäre Berechnung ohne Strahlung und Niederschlag
  •     keine Simulation realer Feuchtetransportvorgänge möglich
  •     keine Berechnung instationärer Auffeuchtungs- und Trocknungsprozesse möglich!

 

Besonders der letzte Punkt ist für das flachgeneigte Gründach wichtig, da bei dieser Dachvariante eine diffusionsoffene Bauweise nach außen nicht möglich ist. Gleichzeitig wird die notwendige Umkehrdiffusion zur Austrocknung der Konstruktion nach innen, durch die niedrigeren Temperaturen an der Dachoberfläche behindert.

 

Mit der instationären hygrothermischen Berechnung nach DIN EN 15026 kann diese bauphysikalische Fragestellung beantwortet werden. Es konnte mit diesem instationären Verfahren eine Konstruktion entwickelt werden, die eine unzulässige Auffeuchtung der Schalung verhindert und die Feuchte in der Konstruktion auf ein bauphysikalisch vertretbares Niveau hält (Bild: Feuchteverlauf der Schalung der optimierten Variante über 10 Jahre).

 

 

 

 

Übrigens: Der Einsatz einer Belüftung oberhalb

der Dämmung ist nicht immer eine Lösung!

Sprechen Sie mit uns, wir beraten Sie gerne!

 

 

Projekt Feuchteschaden

Analyse eines Feuchteschadens an einem Gebäudeteil einer Universität...


Neben auftretendem Schimmel wurde dort eine stark belastete Raumluft festgestellt, die bei einem Aufenthalt in dem Gebäude zu massivem Unwohlsein führte. Die Raumluft roch stark modrig und schimmlig.
Durch umfangreiche Analysen an der Gebäudehülle konnte zwischen dem Innenklima und der mangelhaften Gebäudehülle eine Korrelation hergestellt werden.

Dazu wurden mittels Kernbohrungen u.a. Proben an diversen Stellen im betroffenen Gebäude genommen. Durch ein gravimetrisches Verfahren wurde die Baustofffeuchte ermittelt. 

Die Auswertung der Ergebnisse bestätigte eine stark erhöhte Feuchtebelastung im Gebäudesockel.

 

Bild: Probennahme durch Kernbohrung

 

Mittels Thermographie konnte ein erhöhter Wärmestrom über den Gebäudesockel festgestellt werden: 

 

 

Bild: Außenthermographie am Gebäudesockel

 

An manchen Bauteilen resultierte aus der Feuchtebelastung und der vorhandenen Klimatik eine Schimmelbildung:

 

Bild: Sockel mit Schimmelbelastung, Feuchtewiderstandsmessung

 

Nach zusätzlichen Analysen im Außenbereich des Gebäudes konnte der angenommene Schadensmechanismus des zeitweise aufstauenden Sickerwassers bestätigt werden.

Der darauf erarbeitete Sanierungsvorschlag befindet sich derzeit in der Umsetzungsphase.


05.07.2016
Beanstandungen bzgl.
des Tageslärmexpositionspegels

führten bei einer öffentlichen Einrichtung zu der Auflage, durch geeignete Akustikmaßnahmen den Schallpegel für die Nutzer zu reduzieren.
In dieser öffentlichen Einrichtung wurde der Grenzwert
des äqivalenten Dauerschallpegels von...
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06.11.2015
Realisierung eines energetisch optimierten Wandaufbaus in "Hybridbauweise.
Durch den Einsatz einer vorgelagerten Dämmebene in Holzbauweise konnte ein
Massivbau mit großer Dämmstärke umgesetzt und auf übliche Polystyroldämmstoffe verzichtet werden.

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09.06.2015
Akustische Optimierung Sozialraum mit denkmalgeschütztem Stuck:

Die Verwaltung einer Finanzbehörde
beklagte eine"schlechte Akustik"
des Sozialraums.
Meßtechnisch konnte dies u.a.
überdie gemessene
Nachhallzeit nachvollzogen werden.
Diese lag weit über dem
Normtoleranzbereich...

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25.08.2014
Allheilmittel Akustikdecke reicht nicht aus:

In einer aktuellen Projektaufgabe bestätigt sich, daß eine Akustikdecke nicht zwingend alle akustischen Probleme löst.

Einen kommunikationssensitive Räumlichkeit verlangt eine akustische Planung!

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13.06.2014
Gedanken zur
Energieberatung Teil 2/2:
Über weitere interessante Informationen möchten wir Sie zur energetischen Beratung informieren:

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10.02.2014
Gedanken zur Energieberatung Teil 1/2:

Besteht der Wunsch sein Gebäude energetisch zu verbessern, fallen gleich die günstigen Angebote von sogenannten Thermografieexperten
in diversen Publikationen ins Auge.
An dieser Stelle
www.thermografie.de/billig.htm

hatten wir schon darauf hingewiesen, was wir von den
Billigthermographen halten
- nämlich nichts!

Bemerkenswert
ist dbzgl. ein Energietipp aus
"Unsere Verbandsgemeinde" vom 28.11.13,
der wertvolle Hinweise
für sanierungswillige
Eigenheimbesitzer gibt und
dies sinvoll zusammenfaßt:
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21.08.2013
Hallende Räume:

Wie wir schon selbst in div. Objekten feststellen konnten, berichtet auch die SZ über hallende Räume

(Schulzimmer).

Bitte lesen Sie hierzu den nachfolgenden Artikel:

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Wir können Sie bei solchen Fragestellungen gerne beraten und unterstützen!

 

 

03.06.2013
Lösung für Gründächer:

hygrothermische Simulation des Feuchtetransports einer Gründachkonstruktion mit Zwischensparrendämmung..., mehr Info´s hier...

 

 

25.02.2013:
Zwei interessante Projekte sind mit Erfolg bereits in 2013 realisiert worden!

[1]

Analyse eines Feuchte-schadens an einem Gebäude- teil einer Universität. mehr...

[2]

Akustische Optimierung einer Kantine eines Münchner DAX-Unternehmens. mehr...

 

 

06.01.2013:
Wir wünschen ein frohes neues Jahr und einen guten Start in 2013!

    Winterzeit  =

   Thermografiezeit  =

   billige bunte Bilder?


Derzeit sind wieder vermehrt Anzeigen sogenannter
Thermografieuntersuchungen
von Energieerzeugern, Baumärkten u.a. für unter
€ 100 zu finden.
Was ist davon zu halten?
Um kurz mit den Worten eines Kollegen zu antworten:
              NICHTS!
Die etwas ausführliche Begründung können Sie gerne unter
www.thermografie.de/billig.htm nachlesen.
Mit dieser Einstellung identifizieren wir uns zu 100%.
Sollten Sie eine qualifizierte Energieberatung wünschen,
bei der die Thermografie nur ein Werkzeug und nicht das
entscheidende Verkaufs-
argument für eine Sanierung
ist, dann sprechen Sie mit
uns.

 

 

01.11.2012:
Das Ingenieurbüro Torsten Müller heißt Sie herzlich Willkommen!

Wir haben das Ingenieurbüro am 01.11.2012 in Herschbach gegründet.

Bitte informieren Sie sich über unser umfassendes Leistungsspektrum.

Wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit mit Ihnen und stehen für weitere Informationen auch gerne persönlich zur Verfügung!

 

 

 

05.07.2016
Beanstandungen bzgl.
des Tageslärmexpositionspegels

führten bei einer öffentlichen Einrichtung zu der Auflage, durch geeignete Akustikmaßnahmen den Schallpegel für die Nutzer zu reduzieren.
In dieser öffentlichen Einrichtung wurde der Grenzwert
des äqivalenten Dauerschallpegels von...
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