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Bau- und Raumakustik

Für ein Gebäude oder einen Raum ist nicht nur die Optik alleine relevant, denn eine Räumlichkeit wird erst in Symbiose mit der Akustik zu einem einheitlichen Lebensraum. Viele optische Konzepte werden als designorientiert perfekt eingestuft, allerdings ohne Berücksichtigung einer adäquaten Raumakustik.

 

(Beispiel: Was nutzt perfektes optisches Design -ohne Berücksichtigung der Raumakustik- und Sie fühlen sich anschließend akustisch in einer Schwimmhalle aufgehoben?)

 

Erst im Zusammenspiel von Optik und Akustik als gleichwertige Partner kann ein Gebäude- bzw. Raum seine idealen Eigenschaften hervorbringen.

 

Hier unterstützen wir und erarbeiten mit allen Beteiligten (Bauherr, Architekt, etc.) ein einheitliches Konzept, welches die designrelevanten Gegebenheiten mit der Akustik perfekt vereint.

 

Damit wir die gewünschten Ziele und Anforderungen erfüllen können, bieten wir folgende Leistungen an:

 

  • Beratung und Bewertung akustischer Aufbauten / Entwürfe
  • Beratung hinsichtlich Anforderungsniveau
  • Erarbeitung von Verbesserungsmaßnahmen
  • Durchführung aller relevanten gebäude- und raumakustischen Messungen
  • Bearbeiten von Planungs- und Ausschreibungsverfahren
  • Computergestützte Berechnung zur Prognose
  • Kompetente Unterstützung in der akustischen Optimierung von Holzbauten --> speziell Massivholzbauten
  • Sachverständigengutachten

 

 

Verbesserung des Arbeitsschutz durch absorbierende Decke:


Beanstandungen bzgl. des Tageslärmexpositionspegels führten bei einer öffentlichen Einrichtung zu der Auflage, durch geeignete Akustikmaßnahmen den Schallpegel für die Nutzer zu reduzieren.
In dieser öffentlichen Einrichtung wurde der Grenzwert des äquivalenten Dauerschallpegels von
>= 80 dB(A) überschritten.

Nachhallzeitmessungen in der Räumlichkeit zeigten, daß diese weit über dem Normbereich (rote Kurve) liegen.
Durch den Einbau von akustischen Maßnahmen an der Deckenverkleidung kann die Nachhallzeit in den Normbereich abgesenkt werden (grüne Kurve).

Durch diese Absenkung, bei der die äquivalente Absorptionsfläche im Raum angehoben wurde, kann über eine logarithmische Beziehung die Schallpegelminderung direkt berechnet werden.

Diese liegt in dem untersuchten Objekt bei ca. 2,5 dB, was für die Unterschreitung des beanstandeten Grenzwertes ausreicht.

Bei größeren Überschreitungen des Tageslärmexpositionspegels sind darüberhinaus noch zusätzliche Maßnahmen notwendig, da eine Schallpegelminderung ausschließlich über die Deckenverkleidung nur in relativ enge Grenzen möglich ist und für jede Räumlichkeit individuell geplant werden muß.

Bzgl. dieser differenzierten Betrachtung können wir Ihnen gerne behilflich sein...


Sozialraum mit denkmalgeschütztem Stuck: Akustische Optimierung

 

Die Verwaltungsangestellten einer Finanzbehörde beklagten eine "schlechte Akustik" Ihres Sozialraums.
Meßtechnisch konnte dies u.a. über die gemessene Nachhallzeit nachvollzogen werden.
Diese lag weit über dem Normtoleranzbereich.

Der Einsatz eines optisch auf den denkmalgeschützten Stuck abgestimmten Deckensegel und die
zusätzliche Optimierung des alten Lampenschachtes bewirkten eine wesentliche akustische Verbesserung.
Die Nachhallzeit liegt nach der Optimierung im tolerablen Bereich.

Das installierte Deckensegel, hier noch ohne eingebaute Leuchtelemente:

 

 

Das installierte Deckensegel, hier noch ohne eingebaute Leuchtelemente:

 

 

 

...orientiert sich mit den abgerundeten Kanten stark an den Rundungen des denkmalgeschützten Stucks.
Mit der stark verbesserten Akustik und der rundum gelungenen optischen Anmutung wurde das Projekt
vom Nutzer als sehr gelungen bezeichnet.

Mit dieser ingenieurmäßigen Optimierung konnte gezeigt werden, daß sich auch trotz schwierige
Randbedingungen zufriedenstellende Lösungen entwickeln lassen.

Sprechen Sie mit uns bzgl. Ihrer Aufgabe...

 

 

 

Allheilmittel Akustikdecke reicht nicht aus!

Im Allgemeinen werden raumakustische Probleme reflexartig mit dem Einbau einer sogenannten "Akustikdecke" begegnet.
Das dies nicht immer zum erwünschten Ergebnis führt, konnten wir bei einer aktuellen Problemstellung feststellen.

Der Nutzer einer öffentlichen Einrichtung (Gericht) beschwerte sich über nicht brauchbare Besprechungs- bzw. Videokonferenzräume, die,
trotz Akustikmaßnahme an der Decke, aufgrund schlechter Sprachverständlichkeit nicht zur Kommunikation taugten.
Neben der Analyse der Nachhallzeit konnte insbesondere eine Betrachtung der Impulsantwort zeigen, daß sich hier die zeitliche Verteilung
der Schallenergie im untersuchten Raum negativ auf die menschliche Kommunikation auswirkt.
In Bild 1 sind deutlich die hohen Pegelspitzen (Pfeile) im zeitlichen Verlauf der Messung zu sehen, die ab einem gewissen Zeitbereich die
Kommunikation bzw. Sprachverständlichkeit im Raum negativ beeinflussen.




Durch den Einbau einer abgestimmten Wandverkleidung konnte hier ein wesentlich günstigerer Impulsverlauf erreicht werden Bild 2:

 

 


Eine messtechnische Bestätigung über die Verbesserung der Sprachverständlichkeit rundeten das Projekt ab, mit dem der Nutzer
jetzt sehr zufrieden ist.

Es lohnt sich also vorab eine akustische Planung für kommunikationssensitive Räumlichkeiten durchzuführen und nicht die Hoffnung allein an den Einbau einer Akustikdecke zu knüpfen.
Insbesondere in einem frühen Planungsstadium lassen sich hier, durch den Entfall von Nachrüstlösungen, Kosten sparen.

Hallende Räume

 

 

Wie wir schon selbst in div. Objekten feststellen konnten, berichtet auch die SZ überhallende Räume

(Klassenzimmer).

 

Wir können Sie bei solchen Fragestellungen beraten und unterstützen!

 

Bitte lesen Sie hierzu den nachfolgenden Artikel:

 

 

 

Projekt akustische Optimierung

Akustische Optimierung einer Kantine eines Münchner DAX-Unternehmens.

 

Das vorübergehend als Kantine genutzte gemietete Gebäude in Bauart einer Fertigbauhalle (Grundfläche 40 x 40m) mit ca. 420 Sitzplätzen wurde von den Mitarbeitern als akustisch unzureichend eingestuft und massiv bemängelt.


Durch raumakustische Messungen konnte die Beanstandung verifiziert werden.

Es traten in dem Geäude Nachhallzeiten von bis zu 2,5 Sekunden in einem sehr großen Frequenzbereich auf!

Aufbauend auf der ersten akustischen Analyse wurde ein Konzept für die Verbesserung des hohen und des tiefen Frequenzbereichs entwickelt. 

Für den hohen Frequenzbereich wurden Deckensegel und für den tiefen Frequenzbereich -speziell in einem Hallraum entwickelte- Resonatoren installiert: 

 

Bild: Installierte Resonatoren und Deckensegel
Bild: Prototyp des Resonators im Hallraum

 

Durch eine Optimierung der Raumakustik konnte die mangelhafte Situation deutlich verbessert werden!

Besonders hinsichtlich der durch die Vermietung sehr eingeschränkten Umsetzung von Akustikmassnahmen konnte eine hervorragende, völlig reversible Lösung für das Gebäude entwickelt werden:

 

Bild: Nahhallzeit vor- und nach der Optimierung


05.07.2016
Beanstandungen bzgl.
des Tageslärmexpositionspegels

führten bei einer öffentlichen Einrichtung zu der Auflage, durch geeignete Akustikmaßnahmen den Schallpegel für die Nutzer zu reduzieren.
In dieser öffentlichen Einrichtung wurde der Grenzwert
des äqivalenten Dauerschallpegels von...
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06.11.2015
Realisierung eines energetisch optimierten Wandaufbaus in "Hybridbauweise.
Durch den Einsatz einer vorgelagerten Dämmebene in Holzbauweise konnte ein
Massivbau mit großer Dämmstärke umgesetzt und auf übliche Polystyroldämmstoffe verzichtet werden.

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09.06.2015
Akustische Optimierung Sozialraum mit denkmalgeschütztem Stuck:

Die Verwaltung einer Finanzbehörde
beklagte eine"schlechte Akustik"
des Sozialraums.
Meßtechnisch konnte dies u.a.
überdie gemessene
Nachhallzeit nachvollzogen werden.
Diese lag weit über dem
Normtoleranzbereich...

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25.08.2014
Allheilmittel Akustikdecke reicht nicht aus:

In einer aktuellen Projektaufgabe bestätigt sich, daß eine Akustikdecke nicht zwingend alle akustischen Probleme löst.

Einen kommunikationssensitive Räumlichkeit verlangt eine akustische Planung!

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13.06.2014
Gedanken zur
Energieberatung Teil 2/2:
Über weitere interessante Informationen möchten wir Sie zur energetischen Beratung informieren:

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10.02.2014
Gedanken zur Energieberatung Teil 1/2:

Besteht der Wunsch sein Gebäude energetisch zu verbessern, fallen gleich die günstigen Angebote von sogenannten Thermografieexperten
in diversen Publikationen ins Auge.
An dieser Stelle
www.thermografie.de/billig.htm

hatten wir schon darauf hingewiesen, was wir von den
Billigthermographen halten
- nämlich nichts!

Bemerkenswert
ist dbzgl. ein Energietipp aus
"Unsere Verbandsgemeinde" vom 28.11.13,
der wertvolle Hinweise
für sanierungswillige
Eigenheimbesitzer gibt und
dies sinvoll zusammenfaßt:
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21.08.2013
Hallende Räume:

Wie wir schon selbst in div. Objekten feststellen konnten, berichtet auch die SZ über hallende Räume

(Schulzimmer).

Bitte lesen Sie hierzu den nachfolgenden Artikel:

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Wir können Sie bei solchen Fragestellungen gerne beraten und unterstützen!

 

 

03.06.2013
Lösung für Gründächer:

hygrothermische Simulation des Feuchtetransports einer Gründachkonstruktion mit Zwischensparrendämmung..., mehr Info´s hier...

 

 

25.02.2013:
Zwei interessante Projekte sind mit Erfolg bereits in 2013 realisiert worden!

[1]

Analyse eines Feuchte-schadens an einem Gebäude- teil einer Universität. mehr...

[2]

Akustische Optimierung einer Kantine eines Münchner DAX-Unternehmens. mehr...

 

 

06.01.2013:
Wir wünschen ein frohes neues Jahr und einen guten Start in 2013!

    Winterzeit  =

   Thermografiezeit  =

   billige bunte Bilder?


Derzeit sind wieder vermehrt Anzeigen sogenannter
Thermografieuntersuchungen
von Energieerzeugern, Baumärkten u.a. für unter
€ 100 zu finden.
Was ist davon zu halten?
Um kurz mit den Worten eines Kollegen zu antworten:
              NICHTS!
Die etwas ausführliche Begründung können Sie gerne unter
www.thermografie.de/billig.htm nachlesen.
Mit dieser Einstellung identifizieren wir uns zu 100%.
Sollten Sie eine qualifizierte Energieberatung wünschen,
bei der die Thermografie nur ein Werkzeug und nicht das
entscheidende Verkaufs-
argument für eine Sanierung
ist, dann sprechen Sie mit
uns.

 

 

01.11.2012:
Das Ingenieurbüro Torsten Müller heißt Sie herzlich Willkommen!

Wir haben das Ingenieurbüro am 01.11.2012 in Herschbach gegründet.

Bitte informieren Sie sich über unser umfassendes Leistungsspektrum.

Wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit mit Ihnen und stehen für weitere Informationen auch gerne persönlich zur Verfügung!

 

 

 

05.07.2016
Beanstandungen bzgl.
des Tageslärmexpositionspegels

führten bei einer öffentlichen Einrichtung zu der Auflage, durch geeignete Akustikmaßnahmen den Schallpegel für die Nutzer zu reduzieren.
In dieser öffentlichen Einrichtung wurde der Grenzwert
des äqivalenten Dauerschallpegels von...
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